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Die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. (DGhK) ist ein bundesweit tätiger gemeinnütziger
Verein, in dem sich betroffene Eltern, Pädagogen, Psychologen sowie andere Interessierte ehrenamtlich für die Förderung
hochbegabter Kinder einsetzen.
Die DGhK wurde 1978 von einer Reihe von Wissenschaftlern und
betroffenen LehrerInnen gegründet. Seitdem ist die Mitgliederanzahl vor
allem durch Beitritt betroffener Eltern mit ihren Kinder stetig
gestiegen. Mittlerweile gehören bundesweit ca. 6.000 Mitglieder und ca.
10.000 Kinder aus allen sozialen Schichten unserer Gesellschaft an.
Zweck des Vereines ist die Förderung hochbegabter Kinder und Jugendlicher.
Wir versuchen dies zu erreichen durch
- Beratung hochbegabter Kinder und ihrer Eltern sowie ihrer LehrerInnen, ErzieherInnen, PsychologInnen, Pädagoginnen und ÄrztInnen
- Förderung von lokalen Eltergesprächskreisen, Diskussionskreisen und Förderkursen für hochbegabte Kinder
- Interessenvertretung gegenüber Schulen und Schulbehörden
- Öffentlichkeitsarbeit
- Herausgabe unserer Vereinszeitschrift Labyrinth
- Anregung zu wissenschaftlichen Arbeiten
- Zusammenarbeit mit ausländischen Organisationen
Die Bildungspolitischen Forderungen der DGhK wurden von Mitgliedern und wissenschaftlichen Beirat gemeinsam erarbeitet und im sog. Frankfurter Papier niedergelegt.
Mittlerweile gibt es bundesweit in einer Vielzahl von Städten Förderkurse und Gesprächskreise, die vorwiegend ehrenamtlich von Eltern organisiert werden.
In den letzten Jahren ist es uns verstärkt
gelungen, die Thematik auch in Schulbehörden und in Schulministerien
bekannt zu machen und die Aufmerksamkeit auf die Schwierigkeiten
hochbegabter SchülerInnen zu lenken.
Leider ist der Erfolg in den verschiedenen Bundesländern noch stark
unterschiedlich. Ein zentrales Problem ist das fehlende Wissen über
Hochbegabung bei vielen LehrerInnen und ErzieherInnen. Daher werden wir
uns in den nächsten Jahren zusätzlich verstärkt in Zusammenarbeit mit
den Schulministerien der Länder um die Aus- und Fortbildung von LehrerInnen und ErzieherInnen zum Thema "Hochbegabung" widmen.
Eine "Bildungspolitische Gruppe", die sich vorwiegend aus Pädagogen
unter unseren Mitgliedern zusammensetzt und die durch unseren
wissenschaftlichen Beirat unterstützt wird, erarbeitet zur Zeit ein
Programm für die Aus- und Weiterbildung und wird die Durchführung
übernehmen.
Auch bei einer Vielzahl von Schulpsychologen,
die in aller Regel über einen großen Erfahrungsschatz bei Kindern mit
Leistungsschwierigkeiten verfügen, wollen wir das Interesse am Thema
"Hochbegabung" erhöhen, indem wir über aktuelle Forschungsarbeiten und
Testverfahren informieren.
Die Vereinszeitschrift Labyrinth
erscheint vierteljährlich. Mitglieder und Erstinteressenten erhalten
Sie kostenlos. Nicht-Mitglieder können sie für 16 Euro im Jahr abonnieren.
Im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten nimmt die DGhK an nationalen und internationalen Kongressen teil. Berichte über die Kongresse werden in der Vereinszeitschrift Labyrinth veröffentlicht.
Die Mitgliedschaft in der Deutschen
Gesellschaft kostet im Jahr mindestens 75 Euro pro Familie. Höhere
freiwillige Beiträge sind möglich. Die Differenz kommt dem aufnehmenden
Regionalverein zugute. In Einzelfällen können auf begründeten Antrag
auch Nachlässe gewährt werden. Ein Beitrittsformular finden Sie unter Downloads. Aus rechtlichen Gründen bitten wir Sie, uns die unterschriebene Erklärung per Post zuzuschicken.
Bildungsinstitutionen können für 30 Euro/Jahr unserer Gesellschaft
beitreten. Sie erhalten neben dem Labyrinth zweimal jährlich einen
Rundbrief mit überregionalen Informationen.
Von hochbegabten Kindern wird im Allgemeinen erwartet, dass sie sich ihren
Anlagen gemäß ohne besondere erzieherliche Maßnahmen entfalten. Eine solche
Erwartung ist indessen als Regel nicht gerechtfertigt: Gerade das hochbegabte
Kind, dessen intellektuelle Lernfähigkeit vielfach nicht voll beansprucht
wird, bedarf in besonderer Weise der Anregung und Förderung wie auch Geduld,
Toleranz und Ermutigung, wenn es zu sich und seinen Fähigkeiten Vertrauen
finden soll.
Die Förderung von hochbegabten Kindern soll bewirken, diese unabhängig von
ihrer Herkunft und ihren eigenen Zielen in ihrer Individualität zu stärken
und sie als psychisch stabile Individuen in die Gesellschaft zu integrieren,
um sich deren Aufgabe und Verantwortung verpflichtet zu fühlen.
Präambel der Satzung der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.
Letzte Änderung 18.07.2005, 08:47
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